Dank einer Vielzahl von umgesetzten Maßnahmen zur Verbesserung der Performance ist es Haniel gelungen, den Cashflow im Geschäftsjahr 2024 zu steigern: Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Operating Free Cashflow um über 70 Prozent auf 171 Millionen Euro. Gleichzeitig hat Haniel seine Nettoverschuldung erstmals seit 2020 wieder gesenkt und damit eine Trendumkehr erreicht. Das Operative Ergebnis konnte trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage und eines moderaten Umsatzrückgangs leicht gesteigert werden.
Der Umsatz der Haniel-Gruppe ging im Jahr 2024 um 5 Prozent auf 4.205 Millionen Euro zurück. Dies ist im Wesentlichen auf Umsatzrückgänge bei TAKKT und Emma aufgrund des schwachen wirtschaftlichen Marktumfelds sowie operativer Herausforderungen zurückzuführen. Andere Portfoliounternehmen konnten ihren Umsatz teils deutlich steigern.
Das Operative Ergebnis lag mit 276 Millionen Euro um 2 Prozent über dem Vorjahreswert, woraus sich eine höhere Profitabilität ergibt. Dies ist vor allem auf die im Vergleich zum Vorjahr höheren Ergebnisbeiträge der vier CWS-Unternehmen zurückzuführen, aber auch BauWatch und ROVEMA konnten ihr Operatives Ergebnis anheben.
Auch das Vor- und Nachsteuerergebnis hat Haniel signifikant verbessert: Nachdem im Vorjahr buchhalterische Wertberichtigungseffekte auf Finanzanlagen das Ergebnis vor Steuern stark negativ beeinflusst hatten, stieg die Kennzahl von -51 Millionen Euro auf 4 Millionen Euro. Auch das Nachsteuerergebnis erhöhte sich von -75 Millionen Euro auf 1 Million Euro und lag damit wieder im positiven Bereich.
Für das Jahr 2025 plant Haniel, die operative Performance weiter zu stabilisieren. Haniel hat 2024 eine umfassende Transformation eingeleitet mit dem Ziel, die Gesamtperformance des Portfolios weiter zu steigern sowie Widerstandsfähigkeit und Erfolgspotenzial des Unternehmens zu verbessern.
Der Geschäftsbericht 2024 steht hier zum Download zur Verfügung.

