CR-Management & Organisation

Corporate Responsibility im Managementdialog

Der Fokus der Holding liegt dort, wo sie einen großen Hebel hat: bei der Entwicklung und Steuerung der Beteiligungen. Für das CR-Management gibt Haniel richtungsweisende Leitplanken vor.

In Geschäftsordnungen, die auf Basis gesetzlicher Regelungen die Zusammenarbeit definieren, ist verankert, dass die Holding an der Entwicklung der CR-Strategien durch die Geschäftsbereiche mitwirkt. Denn sie hat den Anspruch, dass alle Beteiligungen die für sich wesentlichen CR-Themen auf Basis von Stakeholder-Erwartungen priorisieren, ein geschäftsmodellspezifisches CR-Programm mit Zielen und Maßnahmen ableiten und dessen Umsetzung über die Etablierung einer CR-Organisation gewährleisten.

Auf Management- und Fach-Ebene gibt es Verantwortliche für Corporate Responsibility und einen regelmäßigen CR-Dialog mit der Holding und den übrigen Geschäftsbereichen. Gruppenübergreifende Initiativen im Bereich Corporate Responsibility werden bei Bedarf bei CEO-Meetings besprochen, zu denen der Haniel-Vorstand regelmäßig die Entscheider der Geschäftsbereiche einlädt. Zudem organisiert die Holding den gruppenweiten CR-Round Table, an dem CR-Fachexperten Informationen und Erfahrungen austauschen.

Neben den Erwartungen an eine angemessene CR-Organisation gilt es nach wie vor, unter Berücksichtigung der Besonderheiten, die Haniel als diversifizierte Unternehmensgruppe mit einem dezentralen Führungsprinzip ausmachen, inhaltliche Akzente zu setzen. Im Dialog mit den Geschäftsbereichen werden gemeinsame CR-Handlungsfelder und individuelle Initiativen diskutiert. Der Haniel-Vorstand vereinbart mit dem Management der Geschäftsbereiche Ziele und Maßnahmen und bespricht Fortschritte in regelmäßigen Top-Management-Meetings. Auf diese Weise stellt die Holding sicher, dass die Beteiligungen kontinuierlich prüfen, wie sich ihre geschäftlichen Aktivitäten auf Umwelt und Gesellschaft auswirken.