Haniel

EXPLORE! geht neue Wege

08.03.2018

Anfang Februar kam der internationale Führungsnachwuchs von Haniel in der Akademie zum zweiten Modul des EXPLORE! Programms zusammen, das komplett neu konzipiert wurde.

Unter dem Titel „Leading Agile for Innovation“ arbeiteten die Teilnehmer des zweiten EXPLORE! Moduls wie professionelle Gründer an den Herausforderungen eines dynamischen Umfelds: Was bedeutet agiles Arbeiten in einer etablierten Organisationsstruktur wie der Haniel-Gruppe? Wie geht man mit der Dynamik der VUKA-Welt um und schafft es, in unsicheren Zeiten Sicherheit auszustrahlen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die 34 Nachwuchsführungskräfte. 

Aus Zitronen Limonade machen
„Lösungswege schnell in Gruppen zu erarbeiten ist heute wichtiger denn je“, sagt Teilnehmerin Sabrina Lanfermann von CWS-boco. Eine Methodik aus der globalen Entrepreneurship-Forschung stellte Thomas Blekman, Referent des zweiten Moduls vor: Effectuation umfasst fünf Prinzipien, die erfolgreiche Entrepreneure anwenden. Im Kern befasst sich diese Theorie mit der Entscheidungsfindung in einer sich ändernden und schwer voraussehbaren Umwelt – ein Prozess, den viele junge Nachwuchskräfte im digitalen Zeitalter durchleben. „Es ist essentiell, die Situation anhand von vorhandenen Mitteln und Ressourcen sowie dem tragbaren Verlust zu bewerten“, fasst Lanfermann zusammen. „Dann gilt es, den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen, ganz nach dem Motto: aus Zitronen Limonade machen. Dass wir bei der Teamarbeit wenig Zeit hatten, um Probleme zu bearbeiten, machte die Übung umso realitätsnäher.“

Real Life Customer Cases
Am zweiten Tag sollten die Teilnehmer ihr theoretische Wissen in Real Life Cases anwenden: Hierfür stellten Gäste aus der Haniel-Gruppe und aus externen Unternehmen – sogenannte „Case Owners“ – Problemstellungen aus ihrem Arbeitsalltag vor. Dazu zählten unter anderem Start-ups der E.ON Initiative :agile accelerator oder der Deutschen Bahn sowie Kollegen aus der TAKKT AG und Schacht One. In sechs Gruppen nahmen sich die Teilnehmer den Herausforderungen an und entwickelten innerhalb eines Tages Lösungsansätze für jeden Case. Das heißt jedes Team musste die Herausforderungen und Bedürfnisse ihrer Kunden, den Case Owners verstehen und individuelle Lösungsansätze entwickeln – für sieben Cases, an einem Tag!

Zum Abschluss des Tages kamen alle Teilnehmer und Case Owners zusammen und bewerteten die Lösungsvorschläge der Teams. „Die Zusammenarbeit mit Teilnehmern aus den Geschäftsbereichen und Ihre Ideen haben mir nochmal eine ganz neue Perspektive auf den Bereich Kundenorientierung geboten“, sagt Case Owner Konstantin Krauss, Corporate Digital Entrepreneur bei TAKKT. „Der Austausch hat zudem gezeigt, wie wichtig und wertvoll der offene Dialog innerhalb der Geschäftsbereiche sein kann.“