Haniel

Der kiwifalter ist gelandet

06.11.2019

Am 28. September hat der kiwifalter, ein „FreieZeitOrt“ für die ganze Familie, offiziell eröffnet. Die beiden Gründerinnen sind Absolventinnen des Social Impact Lab – und starten jetzt im selbst geplanten Neubau richtig durch.

Über den steinigen Weg der beiden Gründerinnen haben wir bereits in enkelfähig berichtet. Stephanie Maus und Katja Kaltenbach haben nicht aufgegeben und sich buchstäblich etwas aufgebaut: Auf einem 2500 Quadratmeter großen Grundstück im Düsseldorfer Norden steht nun nach nur neun Monaten Bauzeit ihr kiwifalter-Gebäude – und darin ist jede Menge los. Ob Kunst, Musik, Bewegung, Theater oder Digitalwerkstatt: Anfang August sind die Gründerinnen mit den ersten Kursen gestartet und die Angebote von kiwifalter kommen gut an.

Stark für Kinder, leicht für Familien

„Das Social Impact Lab hat unsere Geschäftsidee damals liebevoll auseinandergepflückt – und noch liebevoller wieder zusammengesetzt“, erinnert sich Kaltenbach an die Zusammenarbeit am Franz-Haniel-Platz. „Wir haben vor allem gelernt, das Projekt konsequenter aus Sicht der Kunden zu betrachten.“ Das zahlt sich jetzt aus, denn über intensive Gespräche mit Eltern haben die beiden Gründerinnen ihr Konzept konsequent an den Bedarf angepasst. „Kiwifalter ist ein Wohlfühlort für die ganze Familie, das ist uns extrem wichtig!“, betont Stephanie Maus. Für Eltern gibt es deshalb einen Arbeitsbereich, in dem sie die Wartezeit sinnvoll nutzen können. Und nicht nur das: Es gibt auch Angebote für Erwachsene oder Kurse, die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern besuchen können.

Jede Menge neue Ideen

Das Besondere beim kiwifalter: Die Familien buchen Aktivitäten mit unterschiedlichen Laufzeiten: angefangen bei einmaligen Kursen über wöchentliche Angebote bis hin zu Feriencamps. Alle Formate sind flexibel und leicht über die kiwifalter-App buchbar. „Uns war wichtig, dass das System für den Kunden einfach gestaltet und für uns weitgehend automatisiert ist“, erläutert Kaltenbach. „So vermeiden wir unnötige Administration und haben mehr Zeit für die konzeptionelle Weiterentwicklung.“ Ideen dafür gibt es reichlich. So planen die beiden Gründerinnen beispielsweise eine Kooperation mit der benachbarten Gastronomie: „Wir werden freitagabends Salsa-Kurse anbieten und im Landhaus Freemann gibt es dann passende Gerichte“, kündigt Kaltenbach an. Zudem sollen im kiwifalter künftig größere Events wie Familien-, Betriebs- oder Silvesterfeiern möglich sein.

Jeder macht, was er am besten kann

Die beiden Gründerinnen geben selbst keine Kurse; sie arbeiten ausschließlich an der Organisation. Genau das sehen viele Kursleiter als großen Pluspunkt: Ihnen wird all das abgenommen, was sonst viel Zeit kostet – Werbung, Buchung, Bezahlung oder Raumplanung. Damit haben sie deutlich mehr Freiraum, um ihre Inhalte zu planen. „Sie können sich voll auf ihre Kernkompetenz konzentrieren und das machen, für was sie brennen. Und genau das wünschen wir uns“, betont Maus. Für einige Kurse gibt es Kooperationen mit auf dem Markt bereits erfolgreichen Anbietern wie der HABA Digitalwerkstatt, dem English Theatre Düsseldorf und dem Team von Bärenstark. „Wir denken in Netzwerken, nicht in Konkurrenz!“

kiwifalter befindet sich im Düsseldorfer Norden an der Kalkumer Schloßallee 100, 40489 Düsseldorf. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie auf der Website oder in der App.