Haniel

An der Zukunft basteln

22.11.2017

Am 11. November fand der Global Children´s Designathon statt – unterstützt von Haniel. 500 Kinder haben weltweit mitgemacht und jede Menge toller Ideen entwickelt, wie sie die wichtige Ressource Wasser schützen wollen. 

„Ich habe gehört, dass man in Afrika sechs Kilometer laufen muss, um an Wasser zu kommen. Und zwölf Kilometer für sauberes Wasser“, erzählt Recep. „Und weil Plastiktüten so aussehen wie Quallen, werden sie von Schildkröten gefressen. Die sterben dann daran“, berichtet Emilia. 14 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren sind zum Designathon nach Duisburg gekommen und sie alle wissen: Wasser ist lebenswichtig, aber es ist bedroht. Denn es gibt nicht genug sauberes Trinkwasser für alle Menschen, der Lebensraum Wasser ist durch Umweltverschmutzung bedroht und immer häufiger gibt es durch Naturkatastrophen auch einfach zu viel Wasser. Deshalb werden die Kinder beim einzigen Designathon Deutschlands zu Erfindern: Parallel mit Teilnehmern aus Montreal, Singapur, Nairobi oder Dubai bauen sie Prototypen, die helfen sollen, die globalen Wasserprobleme zu lösen. Haniel unterstützt den Designathon zum ersten Mal: „Unser Anspruch ist es, ,enkelfähig’ zu sein. Dazu gehört für uns auch, dass wir unsere Kinder und Enkelkinder fragen, wie sie die Zukunft gestalten wollen“, erläutert Haniel-Chef Stephan Gemkow das Engagement.

Think big!
Die Kinder sprudeln vor Ideen. Schon nach einer Stunde sind die ersten Skizzen fertig. Tabea und ihr Team beispielswiese wollen eine Maschine bauen, die kleine Plastikteile aus dem Meer filtert. Luna und Estella arbeiten an einem Pflanzenexpress. Mit diesem Saatroboter wollen sie in wasserarmen Regionen das Wachstum neuer Pflanzen anregen. Und nebenan tüfteln drei Jungs gerade an einem solarbetriebenen Wasserfilter. Besonders groß denkt das Team von Mert, Till-Luca und Mete. „Es gibt im All sogenannte Gasriesen, die jede Menge Sauer- und Wasserstoff enthalten. Daraus lässt sich Wasser herstellen”, erzählt Mert. „Diese Stoffe müssten wir also nur per Raumschiff auf die Erde transportieren.“

Kein Problem ist zu groß
Nachdem sie ihre Ideen den anderen Kindern präsentiert haben, geht es an den Bau der Prototypen. Pappkartons, Plastikflaschen, Klebeband, Kabel, Platinen und Propeller – mit jeder Menge Material basteln die Kinder an ihren Visionen für die Zukunft. Es liegt Aufregung in der Luft, schließlich ist die Jury hochkarätig besetzt: Jeanne Kindermann von Kienbaum Consulting und André Paetzel von der Agentur Grey  sind dabei. Ebenso wie Bildungsreferentin Nicola Hengst-Gohlke und Daniel Willmes vom Haniel-Geschäftsbereich CWS-boco. Am Ende gewinnt jedes Team einen Preis. Welche Erfahrung die Kinder von diesem spannenden Tag mit nach Hause nehmen? „Man findet für jedes Problem eine Lösung, auch wenn es groß ist”, sagt Tabea. Und Lena ergänzt: „Nur weil sie älter sind, haben Erwachsene auch nicht immer die besten Ideen.”