Pressemitteilung

TAKKT: Solide operative Kennzahlen in schwierigem Geschäftsjahr

20.02.2014

  • Umsatzanstieg in Berichtswährung Euro um 1,3 Prozent, organischer Umsatzrückgang von 2,6 Prozent
  • EBITDA-Marge bei 12,9 (2012: 14,2) Prozent, bereinigt um Einmaleffekte bei 14,1 Prozent
  • TAKKT-Cashflow erreicht 83,4 (92,7) Millionen Euro
  • Ergebnis je Aktie bei 0,80 (1,02) Euro

Stuttgart, 20. Februar 2014. Das Geschäftsjahr 2013 war von der schwachen konjunkturellen Lage in Europa geprägt, während die USA deutlich bessere Wirtschaftsdaten vorweisen konnten. Allerdings belastete der US-amerikanische Fiskalstreit auf Bundesebene das US-Geschäft einzelner TAKKT-Gesellschaften. Unter dem Strich konnte TAKKT den Konzernumsatz in Berichtswährung Euro um 1,3 Prozent auf 952,5 (939,9) Millionen Euro steigern. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte ging der Konzernumsatz hingegen um 2,6 Prozent zurück. Felix Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der TAKKT AG, resümiert: „Aufgrund der Rahmenbedingungen war das Geschäftsjahr 2013 für TAKKT nicht einfach. In diesem Umfeld hat sich die Diversifikation unseres Geschäftsmodells erneut bewährt, sodass wir heute solide operative Kennzahlen präsentieren können.“

Rohertragsmarge über Vorjahr, EBITDA-Marge aufgrund von Sondereffekten rückläufigDie Rohertragsmarge hat sich im Geschäftsjahr 2013 akquisitionsbedingt auf 43,6 (43,3) Prozent verbessert. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ging auf 122,8 (133,7) Millionen Euro zurück. Dabei lag die Marge mit 12,9 (14,2) Prozent deutlich niedriger als im Vorjahr und bewegte sich damit in der unteren Hälfte des internen Zielkorridors von 12 bis 15 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2013 sind drei Einmaleffekte zu beachten: Erstens hat der TAKKT-Vorstand im Oktober vergangenen Jahres angekündigt, das operative Geschäft der europäischen Topdeq-Gruppe schrittweise einzustellen. Zweitens wurde die ausstehende variable Verbindlichkeit für den Kauf der US-amerikanischen Gesellschaft GPA angepasst, da sich die Gesellschaft besser entwickelte als erwartet. Im vierten Quartal wurde die Kaufpreisverbindlichkeit zusammen mit den Alt-Eigentümern auf einen festen Wert fixiert. Drittens fiel im Schlussquartal eine vertraglich vereinbarte Entschädigungszahlung an, da TAKKT sich dafür entschieden hatte, eine Option zur Erweiterung des Lagers in Kamp-Lintfort verfallen zu lassen. Insgesamt führten diese drei Einmaleffekte zu einer Ergebnisbelastung in Höhe von 11,8 Millionen Euro.

Bereinigt um diese Einmaleffekte lag die EBITDA-Marge mit 14,1 Prozent annähernd auf Vorjahresniveau. Auch aufgrund höherer Finanzierungsaufwendungen sowie dem Anstieg der planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte in Folge der in 2012 getätigten Unternehmenserwerbe lag das Ergebnis je Aktie bei 0,80 (1,02) Euro. Der TAKKT-Cashflow (definiert als Periodenergebnis plus Abschreibungen, Wertminderungen auf langfristiges Vermögen und erfolgswirksam verbuchte latente Steuern) belief sich auf 83,4 (92,7) Millionen Euro. Dies entspricht einer Cashflow-Marge von 8,8 (9,9) Prozent und einem TAKKT-Cashflow je Aktie von 1,27 (1,41) Euro.

Finanzvorstand Claude Tomaszewski erläutert: „Das TAKKT-Geschäft erwirtschaftet auch in einem schwierigen Marktumfeld einen hohen Cashflow. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats wird der TAKKT-Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat der Hauptversammlung daher wie im Vorjahr vorschlagen, eine Dividende von 0,32 Euro je Aktie auszuschütten.“

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