Pressemitteilung

TAKKT mit zweistelligem Umsatzwachstum im Schlussquartal 2018 - Vorstand schlägt Zahlung einer Sonderdividende vor

21.02.2019

  • Berichteter Umsatz steigt im vierten Quartal um 12,0 Prozent, organisches Wachstum bei 5,0 Prozent
  • Im Gesamtjahr 2018 erzielt TAKKT einen deutlichen Umsatzzuwachs von 5,8 Prozent, organisches Wachstum erreicht mit 3,4 Prozent den oberen Bereich der Jahresprognose
  • EBITDA-Marge bei 12,7 (13,5) Prozent
  • Ergebnis je Aktie bei 1,34 (1,47) Euro
  • Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, zusätzlich zur Basisdividende von 0,55 Euro, eine Sonderdividende von 0,30 Euro je Aktie zu zahlen

Stuttgart, 21. Februar 2019 - Der Umsatz im TAKKT-Konzern stieg im Berichtsjahr auf 1.181 (1.116) Millionen Euro. Das berichtete Umsatzwachstum erreichte damit 5,8 Prozent. Begünstigt war das Wachstum durch den positiven Beitrag der Akquisitionen. Gegenläufig wirkten negative Währungseffekte und die Schließung des Geschäfts von Hubert Europa zum Ende des dritten Quartals. Organisch, also bereinigt um die genannten Effekte, wuchs der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent. Das organische Wachstum lag damit im oberen Bereich der zu Jahresbeginn prognostizierten Spanne von zwei bis vier Prozent.

"Nach einem schwierigen Start in das Jahr 2018 haben wir im weiteren Jahresverlauf ein gutes organisches Wachstum erzielt. Strategisch stand die Digitale Transformation im Vordergrund, deren Umsetzung unverändert die höchste Priorität im Unternehmen genießt. Im letzten Jahr hat TAKKT erstmals mehr als 50 Prozent des Auftragseingangs über digitale Kanäle erzielt", so der Vorstandsvorsitzende Felix Zimmermann.

Die Rohertragsmarge lag 2018 mit 41,5 (42,5) Prozent unter dem Vorjahr. Rund die Hälfte des Rückgangs ist auf die erstmalige Konsolidierung der Akquisitionen zurückzuführen, die eine geringere Rohertragsmarge erzielen als der Konzern im Durchschnitt. Daneben hatten höhere Frachtkosten bzw. geringere Frachtmargen sowie ein neuer Rahmenvertrag mit einem Großkunden der Hubert Gruppe negative Auswirkungen auf die Rohertragsmarge.

Das EBITDA blieb gegenüber dem Vorjahr konstant und erreichte 150,1 (150,3) Millionen Euro. Im vierten Quartal beeinflussten zwei Einmaleffekte das Ergebnis. Erstens realisierte TAKKT aus dem bereits bekannten Immobilienverkauf in den USA einen Einmalertrag in Höhe von 4,9 Millionen Euro. Zweitens führte die gute Geschäftsentwicklung bei Mydisplays zur aufwandswirksamen Bildung einer variablen Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von 2,0 Millionen Euro. Die Umsetzung der Digitalen Transformation stand auch 2018 im Fokus, die damit verbundenen Investitionen lagen auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Die EBITDA-Marge lag mit 12,7 (13,5) Prozent leicht unterhalb der zu Jahresbeginn erwarteten Spanne von 13 bis 14 Prozent.

Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,34 (1,47) Euro. Aufgrund der Cashflow-Stärke des Geschäftsmodells und der derzeit vergleichsweise hohen Eigenkapitalquote schlägt der Vorstand dem Aufsichtsrat vor, zusätzlich zur Basisdividende von 0,55 Euro, eine Sonderdividende von 0,30 Euro je Aktie zu zahlen. Dies entspräche einer Ausschüttungsquote von 63,3 (37,5) Prozent. Auch nach der Zahlung einer Dividende in dieser Höhe würde TAKKT ausreichend finanzieller Spielraum für Akquisition bleiben.

Mit Blick auf 2019 erwartet TAKKT bei weiter bestehenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten eine leichte Eintrübung der Rahmenbedingungen in den für TAKKT wichtigen Regionen Europa und Nordamerika. "Trotzdem gehen wir zuversichtlich in das Jahr.", so Finanzvorstand Claude Tomaszewski. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen rechnet TAKKT mit einem organischen Umsatzzuwachs. Neben organischem Wachstum will der Konzern weiterhin durch Akquisitionen wachsen.

Weitere Details zum Konzernabschluss 2018 und zur Einschätzung der künftigen Geschäftsentwicklung wird TAKKT am 28. März 2019 mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2018 geben.

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