Pressemitteilung

Neuausrichtung greift: METRO GROUP 2013 mit positiver Geschäftsentwicklung

12.12.2013

  • EBIT vor Sonderfaktoren steigt auf 728 Mio. € (9M 2012: 706 Mio. €)
  • Operativer Cashflow um mehr als 300 Mio. € verbessert
  • Nettoverschuldung um 2,3 Mrd. € reduziert
  • Prognose 2013/14: Leichtes absolutes Umsatzwachstum vor Portfolioveränderungen und Währungseinflüssen, EBIT vor Sonderfaktoren spürbar über bereinigtem Vorjahreswert

Die METRO GROUP hat ihr Rumpfgeschäftsjahr mit einer positiven Geschäftsentwicklung abgeschlossen und zugleich wesentliche Bilanzkennzahlen weiter gestärkt. Das EBIT vor Sonderfaktoren lag mit 728 Mio. € um 22 Mio. € über dem Vorjahreswert. Der Umsatz stieg bereinigt um Portfolioänderungen und Wechselkurseffekte um 0,9%. "Wir haben 2013 sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT erreicht, was wir uns vorgenommen haben", sagte Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG. "Insbesondere der verbesserte flächenbereinigte Umsatztrend ist sehr ermutigend. Daher gehen wir für das Geschäftsjahr 2013/2014 davon aus, dass wir das bereinigte EBIT vor Sonderfaktoren spürbar übertreffen werden." Mit einer Verringerung der Nettoverschuldung um mehr als 2 Mrd. € sowie einer weiteren Verbesserung ihres Cashflows hat die METRO GROUP 2013 auch ihre wirtschaftliche Substanz weiter deutlich gestärkt.

"Alle Vertriebslinien haben ihre Strategien im Rumpfgeschäftsjahr weiter vorangetrieben und konsequent umgesetzt. Im Mittelpunkt stand dabei stets unser übergeordnetes Ziel, Mehrwert für den Kunden zu schaffen. Und wir sehen Erfolge: In vielen Ländern haben wir unsere Marktanteile weiter ausgebaut. Wir werden die Neuausrichtung der METRO GROUP im Geschäftsjahr 2013/14 fortsetzen und auch durch einen neuen Markenauftritt öffentlich untermauern. Außerdem feiern wir im Jahr 2014 den 50. Geburtstag von METRO Cash & Carry: Für unsere Kunden bedeutet das viele tolle Angebote das ganze Jahr über und für uns einen wichtigen Impuls fürs Geschäft", sagte Koch.

Geschäftsentwicklung 2013
Trotz international weiterhin schwieriger Bedingungen für den Handel hat die METRO GROUP im Rumpfgeschäftsjahr ihren Umsatz um 0,9 Prozent auf 45,0 Mrd. € gesteigert (bereinigt um Portfolioveränderungen und Wechselkurseffekte). Der berichtete Umsatz lag mit 46,3 Mrd. € um 2,2% unterhalb des Wert des Vorjahresvergleichszeitraums (9M 2012: 47,4 Mrd. €). Dies ist auf das in weiten Teilen Europas nach wie vor schwierige wirtschaftliche Umfeld, die bereits vollzogenen Portfoliomaßnahmen sowie negative Wechselkurseffekte zurückzuführen.

Das EBIT vor Sonderfaktoren stieg im Rumpfgeschäftsjahr 2013 trotz herausfordernder Marktbedingungen und daraus resultierender Preisinvestitionen von 706 Mio. € auf 728 Mio. € und entwickelte sich damit im Rahmen der Prognose. Nach Sonderfaktoren lag das EBIT mit 703 Mio. € um 294 Mio. € über dem Wert des Vorjahresvergleichszeitraums. Darin enthalten sind Sonderfaktoren in Höhe von 25 Mio. € (9M 2012: 297 Mio. €). Diese Sonderfaktoren beinhalten positive Effekte aus dem Verkauf des Real-Geschäfts in Osteuropa. Dagegen liefen vor allem Belastungen aus der Insolvenz der Praktiker AG nebst Tochtergesellschaften sowie Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen. Weitere Sonderfaktoren waren Aufwendungen aus der Neuausrichtung und der Straffung des Nicht-Lebensmittel-Sortiments bei METRO Cash & Carry.

Das Periodenergebnis vor Sonderfaktoren beträgt 16 Mio. € (9M 2012: 165 Mio. €). Das Periodenergebnis enthält Sonderfaktoren in Höhe von 87 Mio. € (9M 2012: 179 Mio. €). Nach Sonderfaktoren liegt das Periodenergebnis um 57 Mio. € unter dem Wert des Vorjahresvergleichszeitraums bei -71 Mio. €. Dies entspricht im Rumpfgeschäftsjahr dem auf die Aktionäre der METRO AG entfallenden Periodenergebnis. Das Ergebnis je Aktie vor Sonderfaktoren lag bei 0,03 € (9M 2012: 0,49 €). Nach Sonderfaktoren betrug das Ergebnis je Aktie -0,22 € (9M 2012: -0,06 €). Der Vorstand der METRO AG schlägt der Hauptversammlung am 12. Februar 2014 vor, für das Rumpfgeschäftsjahr 2013 keine Dividende auszuschütten.

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