Pressemitteilung

METRO Cash & Carry erwägt den Rückzug aus Dänemark

18.09.2014

  • Fehlende Wachstumsperspektive
  • Mögliche Schließung der fünf Großmärkte
  • Entscheidung in den kommenden Wochen erwartet

Düsseldorf, 18. September 2014. Die METRO GROUP erwägt nach intensiver und sorgfältiger Prüfung aller denkbaren Optionen, sich mit ihrem Großhandelsgeschäft aus Dänemark zurückzuziehen. Für den Düsseldorfer Handelskonzern liegt dieser Schritt darin begründet, dass der dänische Markt als gesättigt gilt und somit keine ausreichende Wachstumsperspektive bietet, METRO Cash & Carry aber zugleich mit lediglich fünf Standorten in dem Land nicht über eine kritische Masse verfügt.

"Während wir in unserer Cash & Carry-Sparte nun zunehmend eine stärkere Wachstumsdynamik sehen, war dies in Dänemark leider nicht der Fall. Da wir unsere Fokussierung weiter vorantreiben, müssen wir unser Länderportfolio strikt an Ertrags- und Wachstumszielen ausrichten und uns auf die Regionen konzentrieren, in denen wir unsere Marktanteile ausbauen können. Trotz intensiver Bemühungen ist uns dies in Dänemark leider nicht gelungen", sagte Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG und CEO von METRO Cash & Carry. Das dänische METRO Cash & Carry-Geschäft ist seit einigen Jahren nicht profitabel.

"Unsere dänischen Mitarbeiter haben unglaublich hart gearbeitet, aber Dänemark ist ein vergleichsweise kleiner und extrem schwieriger Markt für Großhandels-Märkte", erläutert Charles Kay, Geschäftsführer von METRO Cash & Carry Dänemark. "Ich möchte allen Kollegen danken und ihnen unsere Wertschätzung für ihr Engagement aussprechen." METRO Cash & Carry Dänemark arbeitet nun eng mit den lokalen Arbeitnehmervertretern zusammen, um die Situation zu erörtern und zu bewerten. Eine Entscheidung ist in einigen Wochen zu erwarten.

METRO Cash & Carry Dänemark unterhält insgesamt fünf Großhandelsmärkte in Aalborg, Aarhus, Glostrup, Kolding und Kopenhagen und beschäftigt derzeit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.