Pressemitteilung

Haniel prüft in Ruhe alle Optionen für Celesio

13.01.2014

  • Gemkow: Scheitern der Transaktion "schade, aber kein Beinbruch"
  • Optionen werden in Ruhe geprüft

Duisburg, 13. Januar 2014. Die Franz Haniel & Cie. GmbH (Haniel) bedauert, dass das öffentliche Übernahmeangebot für die Celesio AG durch das US-amerikanische Gesundheitsdienstleistungs-Unternehmen McKesson Corporation (McKesson) nicht erfolgreich war und damit auch die Veräußerung der 50,01%-Celesio-Beteiligung von Haniel nicht zustande kommt.

Am vergangenen Donnerstag um 24.00 Uhr endete die Frist, bis zu der alle Inhaber von Celesio-Aktien und Wandelanleihen ihre Wertpapiere für 23,50 Euro andienen konnten. Nach Ende der Auszählung heute steht fest, dass McKesson knapp die angestrebte Mehrheit von über 75 Prozent des Gesamtkapitals der Celesio AG nicht erhalten hat. Damit ist das freiwillige öffentliche Angebot hinfällig.

Stephan Gemkow, Vorstandsvorsitzender von Haniel: "McKesson wäre ein sehr guter Partner für die weitere strategische Entwicklung von Celesio gewesen. Insofern ist es natürlich schade, dass das Übernahmeangebot gescheitert ist. Gleichwohl ist das weder für Haniel noch für die Celesio AG, die strategisch sehr gut aufgestellt ist, ein Beinbruch. Wir bei Haniel können nun in Ruhe die Situation analysieren und alle Optionen prüfen."

Haniel hatte in den vergangenen Monaten seine Schulden deutlich zurückfahren können. Die Rating-Agenturen Standard & Poor´s und Moody´s haben in der Folge das Rating des Duisburger Familienunternehmens auf BB+ bzw. Ba1 heraufgestuft.