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Startschuss für Aletta-Haniel-Gesamtschule

05/31/2011

Haniel besiegelt Schulpatenschaft mit neuem Namen.

Duisburg, 31. Mai 2011. Lokal und langfristig – nach diesen Prinzipien engagiert sich Haniel für Bildung. Denn das Duisburger Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bildungseinrichtungen am Standort zu fördern. Heute besiegelte Haniel die langjährige Kooperation mit der Gesamtschule Ruhrort: In einem Festakt würdigten 200 geladene Gäste die Umbenennung zur Aletta-Haniel-Gesamtschule.

Mit der Schulpatenschaft möchte Haniel ein Zeichen setzen: „Früher haben wir Kohle gefördert, heute fördern wir einen neuen Rohstoff: Bildung. Damit stellen wir unsere Gesellschaft für die Zukunft auf“, erklärt Vorstandsvorsitzender Jürgen Kluge das Engagement des Unternehmens. Neben ihm nahmen auch Haniel-Aufsichtsratschef Franz Markus Haniel und der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland an der Veranstaltung in der Schulaula teil.

International. Innovativ. Individuell.
Während der Feierstunde enthüllte Schulleiterin Christa Klingen gemeinsam mit Kluge und Haniel das Logo der Aletta-Haniel-Gesamtschule. „Den neuen Schulnamen haben wir um drei Attribute – ,International. Innovativ. Individuell’ – ergänzt. Sie stehen kennzeichnend für unser Schulleben“, sagt die Direktorin. „Insgesamt 950 Schüler aus 40 Nationen besuchen unsere Schule. Um ihre individuellen Talente zu fördern, probieren wir innovative Förderkonzepte aus – zum Beispiel das Aletta Haniel Programm.“ Das Förderprojekt der Haniel Stiftung unterstützt Schüler ab der 8. Klasse dabei, einen guten Schulabschluss zu erzielen und sich für den Berufseinstieg vorzubereiten. Mit der Umbenennung fängt für Direktorin Christa Klingen ein neuer Abschnitt der Schulgeschichte an. „Der Name stiftet Identifikation: Aletta Haniel war nicht nur Ruhrorterin, sondern auch eine Powerfrau – damit geht sie den Schülern mit gutem Beispiel voran.“ Nach dem Tod ihres Mannes 1782 übernahm Aletta Haniel die Verantwortung für das Familienunternehmen. Sie nutzte ideenreich die Chancen, die sich ihr als Geschäftsfrau boten und weitete das Handelsgeschäft kontinuierlich aus. Parallel sorgte sie für eine umfassende Ausbildung ihrer Söhne und schuf so die Grundlage für deren späteren Erfolg. Aletta Haniel trug mit ihren Entscheidungen maßgeblich dazu bei, dass Franz und Gerhard zu den Industrie-Pionieren des Ruhrgebiets wurden.

Sieger prämiert
Bereits im Vorfeld der Umbenennung haben sich die Schüler intensiv mit dem Leben und Wirken der Duisburger Unternehmerin auseinander gesetzt: Unter dem Motto „Ich war Aletta Haniel“ veranstaltete die Gesamtschule am 5. April einen Projekttag. Auch ein Wettbewerb wurde ausgerufen, bei dem die Kreativität der Schüler gefragt war: In Gruppen- oder Einzelarbeit bastelten sie Kunstwerke, probten Gesangsstücke und drehten Videos – rund um das Leben von Aletta. Die besten Ergebnisse wurden beim heutigen Festakt durch Haniel-Chef Kluge prämiert. Unter den Gewinnern ist auch Simaphorn Srinet: Die 18-Jährige hat gemeinsam mit ihren Freundinnen das alte Packhaus, in dem Alettas Vater 1756 einen Kolonialwarenhandel gründete, gebastelt. „Wir haben kleine Lampen in die Fenster gestellt. Das soll zeigen, dass Alettas Wirken auch heute noch in die Welt – besonders nach Ruhrort – hinausstrahlt.“

 

[Bildunterschrift für Festakt_1: Aufsichtsratschef Franz Markus Haniel, Schulleiterin Christa Klingen und Vorstandsvorsitzender Jürgen Kluge enthüllten gemeinsam das Logo der Aletta-Haniel-Gesamtschule.]