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„Initiativplan Duisburg“ will positive Energien verstärken

06/08/2011

Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Bürgerschaft zum Wohle der Stadt


DUISBURG (8.6.2011). Als Kooperation zwischen Unternehmen, Universität, IHK und bürgerschaftlichen Institutionen will der „Initiativplan Duisburg“ die positiven Energien in der Stadt beleben. Die Gruppe mit mehr als 20 Teil­nehmern hat sich inzwischen viermal getroffen und setzt in Zusammenarbeit mit der Stadt darauf, die Identität und das Selbstbewusstsein Duisburgs zu stärken. Mitglieder im Netzwerk sind unter anderem: Haniel, ThyssenKrupp, Multi Development, IHK, Stadtsportbund und Bürgerstiftung.

Als Sprecher wählten die Mitglieder des Initiativplan Duisburg Jutta Stolle, Direktorin der Abteilung Gesellschafter und Nachhaltigkeit bei Haniel, und Dr. Hartmut Müller-Peddinghaus, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgerstiftung. „Wir haben uns wenige Wochen nach dem Loveparade-Unglück im Juli 2010 getroffen. Nicht um das Geschehene zu relativieren. Es geht uns vielmehr darum, gemeinsam den Blick nach vorne zu richten und wieder mehr Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit der Stadt zu gewinnen“, sagt Jutta Stolle. „Die erste gute Nachricht dabei ist, dass viele der starken Duisburger Kräfte an einem Tisch zusammengefunden haben. Bereits die Vereinbarung, in Zukunft abgestimmt für Duisburg tätig zu sein und dabei die Kompetenzen der Partner in einzelnen Bereichen zu nutzen, ist ein wichtiger Schritt“, so Dr. Müller-Peddinghaus.

Mercator-Jahr und Bildungs-Projekte als erste Initiativen

Beispiele für Perspektiven und Handlungsoptionen nennen die Sprecher des Initiativplan Duisburg ebenfalls. „Wir wollen die Stadt bei der Gestaltung des Mercator-Jahres im Jahr 2012 wirksam unterstützen. Die Veranstaltungen sollen ein sichtbares Zeichen für die Stadt- und Lebenskultur setzen“, erläutert Jutta Stolle. Das Netzwerk werde sowohl eigene Ideen beisteuern als auch koordinierend tätig sein.

Eine andere Initiative ist nach Darstellung der Sprecherin langfristiger angelegt: „Wir stellten im gegenseitigen Austausch fest, dass sich viele Unternehmen und Institutionen um den Bildungsstandort Duisburg bemühen. Die einzelnen Projekte wollen wir in Zusammenarbeit mit der Stadt und der Universität enger verknüpfen und damit die Kräfte, die an diesem für Duisburg entscheidenden Zukunftsthema arbeiten, besser bündeln.“ Weitere Aufgabenfelder sollen der Sport als Aushänge­schild der Stadt sein und darüber hinaus Kulturangebote mit weitreichender Öffentlichkeitswirkung.

Stärken der Stadt betonen

Dr. Hartmut Müller-Peddinghaus macht deutlich: „Es geht uns nicht um Image­kampagnen. Vielmehr wollen wir die Stärken der Stadt betonen und dabei die Herausforderungen im Blick behalten. Und das wird leichter gelingen, wenn wir uns absprechen und uns gegenseitig unterstützen. Denn ein besonderes Kennzeichen Duisburgs ist es, dass die Bürger gerade in schwierigen Momenten zusammenhalten und Engagement zeigen.“ Auch das hätten die Erfahrungen nach dem Loveparade-Unglück bewiesen. Dass die Duisburger mit den Opfern und deren Angehörigen mitgefühlt und mitgetrauert haben, sei auch außerhalb der Stadt deutlich und positiv wahrgenommen worden. Jutta Stolle: „Gerade den Zusammenhalt wollen wir selbst als Stärke nutzen und ausbauen, um so die zentralen Themen konzentriert zu transportieren.“

Das nächste Treffen des Initiativplan Duisburg ist für Ende Juni geplant. In der Zwischenzeit nehmen einzelne Arbeitskreise die praktische Umsetzung der Ziele in Angriff.

Initiativplan Duisburg versteht sich nicht als geschlossener Club, sondern die Mitglieder sehen sich als Ansprechpartner für Duisburger zu den genannten Themen. „Wir wollen Kräfte bündeln und die positiven Dinge in unserer Stadt darstellen“, sagt Jutta Stolle.