Press Releases

Haniel-Treppe zur Mercatorinsel eingeweiht

05/11/2010

Konzern schafft Zugang zum Hauptschauplatz der Eröffnungsfeier zur Local Heroes-Woche – Unterstützung bei weiterer Flächenentwicklung zugesagt

Duisburg, 11. Mai 2010. Rund 70 Stufen führt die neue Treppe von der Friedrich-Ebert-Brücke zur Spitze der Mercatorinsel hinab. Heute wurde sie nach sechsmonatiger Bauzeit an die Stadt übergeben – rechtzeitig vor Beginn der Duisburger Local Heroes-Woche, die am 21. Mai mit einer Open-Air-Show der Theatergruppe „La Fura dels Baus“ eingeläutet wird. Haniel als Hauptsponsor der Kulturhauptstadt RUHR.2010 präsentiert die Eröffnungsfeier rund um die Mercatorinsel und hat auch die Treppe finanziert, die nun nach dem Unternehmen benannt ist.

„Haniel versteht sich als ,Unternehmensbürger’, der sein Umfeld aktiv mitgestaltet. Wir wollen den Standort weiter voranbringen. Dazu gehört unter anderem, das Freizeit- und Erholungsangebot vor Ort zu verbessern. Denn das steigert die Lebensqualität für die Menschen, die hier leben und arbeiten, und übt damit auch große Anziehungskraft auf potenzielle Investoren aus“, sagte Franz M. Haniel, Aufsichtsratsvorsitzender des Haniel-Konzerns und Schirmherr der Local Heroes-Woche. Mit der Treppe ist der erste Schritt zur Erschließung der Mercatorinsel getan. Die zum Teil noch brachliegende ehemalige Lagerfläche für Schüttgüter soll sich in eine Kulturinsel verwandeln. „In ein paar Jahren werden wir hier einen einzigartigen Park vorfinden, ein neues grünes Stück Ruhrort, das auch Raum für Kunst und Kultur bietet“, kündigte Franz M. Haniel an. Für die Umsetzung dieses Plans hat das Unternehmen Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland Unterstützung zugesagt.

Die Stadt hatte bereits 2009 einen Wettbewerb ausgeschrieben: Europaweit waren Landschaftsarchitekten aufgefordert, Lösungsvorschläge für die Gestaltung der Inselspitze zu machen. Am Ende wurden 18 Konzepte eingereicht. „Die Entwürfe zeigen deutlich, welches Entwicklungspotenzial in dieser exponierten Fläche am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr steckt. Und dieses Potenzial will die Stadt unbedingt nutzen“, so der Oberbürgermeister. „Jetzt beginnt die Umsetzungsphase: Gemeinsam mit unseren Partnern Haniel und duisport werden wir überlegen, welche Vorschläge sich wie realisieren lassen.“

Performance in luftiger Höhe
Damit Fußgänger die Mercatorinsel bequem erreichen können, ließ Haniel in den vergangenen sechs Monaten eine Treppe an der Friedrich-Ebert-Brücke errichten – mit einer Aussichtsplattform auf 16 Metern Höhe. Heute wurde das Bauwerk nicht nur offiziell an die Stadt übergeben, sondern auch bespielt: Akteure der spanisch-katalanischen Theatergruppe „La Fura dels Baus“ gaben bei der Gelegenheit eine kurze Showeinlage, die Appetit machte auf die Eröffnungsfeier zur Local Heroes-Woche am 21. Mai. Dann führen die Künstler „Das globale Rheingold“ auf. Ausgangspunkt und Bühne der Performance ist das 60 Meter lange Küstenmotorschiff „NAUMON“, das an der Mercatorinsel anlegen wird. Zur Musik von Richard Wagner und einer Neu-Komposition, die dem Kartografen Gerhard Mercator gewidmet ist, steigt unter anderem die Figur eines neun Meter großen Riesen unter Feuer und Dampf aus dem Schiffs­inneren empor. Er spricht über die Erfindung der Dampfmaschine und beginnt zu schweben, während Bergleute aus Erdlöchern kriechen. Auch sie erheben sich in die Luft. „Die Show wird beweisen, dass die Insel mit ihrer Lage und Gestalt die ideale Kulisse für spektakuläre Freiluftveranstaltungen bietet“, sagte Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH.

Zeitplan eingehalten
Den besten Blick auf die „NAUMON“ werden Zuschauer von der Mercatorinsel haben. Daher sind alle Beteiligten froh, dass die Treppe, die über rund 70 Stufen dort hinabführt, rechtzeitig fertig gestellt wurde. „Unsere Anerkennung gilt den Architekten, Ingenieuren, Technikern und Handwerkern. Sie alle haben mit vollem Einsatz dafür gesorgt, dass unser Plan aufgeht“, sagte Haniel-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Jürgen Kluge. Besonders dankte er dem Ingenieurbüro Vössing, das die Erstellung der Statik als Sachspende eingebracht hatte. Haniel selbst stellte rund eine halbe Million Euro bereit. Nun trägt das Bauwerk den Namen des Konzerns. „Wir hatten die Idee, die Treppe, passend zum Namen der Insel, nach Mercator zu benennen“, erklärte Kluge. „Doch dann stellten wir fest, dass sie bereits als Haniel-Treppe bezeichnet wird. Also sind wir dem Volksmund gefolgt.“