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BeyondConventions 2019: Tradition trifft auf Zukunft - Ruhrkonzerne lösen Herausforderungen mit Start-ups

02/13/2019

Wie lassen sich mit Chatbots globale und komplexe Lieferketten steuern? Wie können wir Energienutzung, Mobilität und Planung unserer Städte optimieren, um die Lebensqualität zu verbessern? Wie kann ich Regenwasser so managen, dass es auch bei Wolkenbrüchen nicht zu Überflutungen kommt? Wie kann man Kunden das Einkaufen in Supermärkten durch digitale Assistenten und Services erleichtern? Wie lassen sich durch selbstlernende Algorithmen Produktdaten von Zulieferern automatisch in bestehende Systeme einpflegen? Dies waren fünf der vielen Fragen, die am ersten Tag der Beyond Conventions sieben Unternehmen der Region verschiedenen Start-ups als Aufgabe gestellt haben.

Nach dem großen Erfolg der ersten Beyond Conventions 2018 haben sich am 12. Februar 2019 unter dem Leitsatz „Develop digital solutions for real challenges“  wieder zahlreiche Besucher und rund 40 Start-ups aus der ganze Welt auf den Weg in das thyssenkrupp Quartier gemacht, um sich an den sogenannten Challenges der Unternehmen Aldi Süd, Emschergenossenschaft/Lippeverband, Haniel, innogy, Open Grid Europe, Siemens und thyssenkrupp zu messen. Über 400 Teilnehmer wurden am ersten Tag von Dr. Donatus Kaufmann, Vorstandsmitglied bei thyssenkrupp und verantwortlich für Technologie und Innovation, begrüßt.

„Wir müssen als Unternehmen lernen und offen sein. Nur wer in der Lage ist zusammenzuarbeiten, kann die digitale Transformation erfolgreich gestalten. Deshalb forcieren wir die Zusammenarbeit mit Start-ups, die andere Lösungen für die digitalen Herausforderungen haben, vor denen unsere Geschäfte stehen. Wir verstehen BeyondConventions deshalb als Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Konzernen. Wir sind überzeugt, dass wir eine Menge voneinander lernen können“, sagte Kaufmann.

Wie man ein Start-up umarmt, ohne es zu erdrücken – unter diesem Titel ging Andrew Goldstein, Geschäftsführender Gesellschafter der Deloitte Digital Ventures, in seinem Impulsvortrag auf die Stolpersteine in der Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Konzernen Unternehmen ein. Frederik G. Pferdt, Chefinnovator von Google und Adjunct Professor an der Stanford Universität im Silicon Valley knüpfte daran an und zeigte in seiner Keynote auf, wie man Innovationskultur fördert: „Zukunft kann man nicht alleine erfinden. Man muss Dinge ausprobieren, Fehler zulassen und Perspektive wechseln um voneinander zu lernen - alles mit einer großen Portion Offenheit, Optimismus und Empathie. Das geht nur im Team. Innovation geht nur gemeinsam. Innovation geschieht immer wenn sich die Grenzen von unterschiedlichen Disziplinen gegenseitig kitzeln. BeyondConventions ermöglicht genau das. Deshalb freue mich hier in Essen dabei zu sein“, so Pferdt.

In kurzweiligen Videos stellten sich die Unternehmen mit ihren Challenges am Nachmittag vor und beantworteten letzte Fragen, bevor es heute ernst wird. An den sieben Ständen der Unternehmen werden die Start-ups in sieben Minuten ihre Lösungen präsentieren. Die Bandbreite, um die es geht ist enorm: von Produktionsabläufen, über Wissensmanagement, Produkt- und Servicedesign bis hin zum Einkaufserlebnis reichte die Spannbreite aus B2B und B2C.

Haniel-CEO Stephan Gemkow erklärt dazu: „Die BeyondConventions bietet unseren Beteiligungen eine herausragende Möglichkeit, kreative Lösungen für Themen zu finden. Die Start-ups bieten uns einen frischen, unvoreingenommenen Blick auf vermeintliche Probleme und lassen uns so über den eigenen Tellerrand schauen.“

Bei Bier, Burger und TED Talks von spannenden Gründern aus der Region ging es am Abend des ersten Tags vor allem um den Austausch der Teilnehmer vor Ort.

Spannend geht es auch heute an Tag 2 weiter: Nicht nur die Start-ups sind gefragt. Auf dem Programm steht neben einem Gespräch mit trivago-Co-Founder Peter Vinnemeier auch ein Rückblick auf die erste Veranstaltung. Hat die Zusammenarbeit funktioniert und wenn nicht, woran hat es gelegen? Das zeigen Teilnehmer aus dem letzten Jahr.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.