Ende 2011 wurde erneut über schadhafte Häuser aus Kalksandsteinen berichtet, die zwischen Ende 1987 und 1996 in den drei Haniel-Baustoffwerken (heute Xella) Issum, Kalscheuren und Ratingen hergestellt wurden. Alle drei Werke wurden bereits Ende der 90er Jahre geschlossen. Die Schäden (Risse oder Verformungen) können entstehen, wenn diese Steine permanenter Durchfeuchtung ausgesetzt sind. Der Schaden schreitet sehr langsam voran. Unabhängige Gutachten bestätigen, dass keinerlei Gefahr für Hausbewohner besteht.
Bis zum 30. November 2011 waren 382 Häuser bekannt, die von entsprechenden Schäden an Kalksandsteinen betroffen sind. Bei der Mehrzahl handelt es sich um Reihenhäuser oder Doppelhaushälften in Duisburg und am Niederrhein.
Diese Karte zeigt die Gebiete, in denen zwischen Ende 1987 und 1997 Kalksandsteine aus zuvor erwähnter Produktion beim Hausbau unter Umständen verwendet wurden. Sollten Sie in der entsprechenden Zeit dort ein Haus aus Kalksandsteinen errichtet haben, bitten wir Sie, sich diese Information aufmerksam durchzulesen.
Unser Ziel ist es, Sie bestmöglich zu informieren und Ihnen im Falle einer berechtigten Schadensmeldung fachgerecht helfen zu können.
Wir bedauern sehr, dass es zu diesen Schäden gekommen ist. Um Ihnen zu helfen, haben wir für Sie ein Info-Telefon eingerichtet. Im Falle einer Schadensmeldung werden wir mit Ihnen das weitere Vorgehen absprechen.
Haniel wird Schäden, die im direkten Zusammenhang mit den Steinen aus den zuvor erwähnten Werken stammen, unbürokratisch und kulant bearbeiten. Aus dem Umstand, dass ein potenziell Geschädigter seine Ansprüche nicht bis zum 31. Dezember 2011 gerichtlich geltend gemacht hat, entsteht kein Nachteil in der Schadensregulierung.
| Telefon: | 0203 60880-5544 |
| E-Mail: | ks-haeuser@xella.com |
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.xella.com.
Xella International GmbH
Düsseldorfer Landstraße 395
47259 Duisburg