Haniel hat sich seit der Unternehmensgründung stark gewandelt: vom Duisburger Kolonialwarenhändler über ein deutsches Industrieunternehmen zum weltweit agierenden Konzern. Basis der Wachstumsstrategie ist das fokussierte und gleichzeitig diversifizierte
Portfolio: Alle Unternehmensbereiche agieren innerhalb der Branchen Handel und Dienstleistungen – dennoch sind ihre Geschäftsmodelle sehr unterschiedlich. Auch bei den Kundengruppen gibt es kaum Überschneidungen. Hinzu kommt die ausgewogene regionale Verteilung: In keinem Land erwirtschaftet Haniel mehr als 30 Prozent des Gesamtumsatzes.
Weitere Umsatzquellen erschließen
Attraktiv für Haniel sind Märkte mit überdurchschnittlichen Wachstumschancen, in denen die Unternehmensbereiche eine führende Position einnehmen können. Großes Potenzial sieht der Konzern weiterhin in Osteuropa, wo er zurzeit mit 29 Gesellschaften in zehn Ländern agiert. Damit sind die Möglichkeiten für Haniel in dieser Region aber noch nicht voll ausgeschöpft – ähnlich wie in Nordamerika, wo ELG in den wachsenden Markt für die Aufbereitung von Superlegierungen investiert. Auch TAKKT baut das Versandhandelsgeschäft in den USA, Kanada und Mexiko kontinuierlich aus.
Expansion nach Asien
Ein wichtiger Zukunftsmarkt für Haniel ist China. Dort ist der Konzern bereits mit den Unternehmensbereichen CWS-boco, ELG und TAKKT erfolgreich: Sie bieten mit ihren Geschäftsmodellen bisher nicht dagewesene Leistungen auf dem chinesischen Markt an. Außerdem expandiert Haniel in die anderen asiatischen Boomregionen. So ist TAKKT auch in Japan aktiv und ELG darüber hinaus in Taiwan und Korea.