Weltweit erfolgreich
Seit der Gründung im Jahr 1756 hat sich Haniel vom Duisburger Kolonialwarenhändler zum einer international tätigen Unternehmensgruppe entwickelt. Haniel ist bis heute in Familienbesitz. Das Geschäft konzentriert sich auf Handel und Dienstleistungen. Für das operative Geschäft sind fünf Geschäftsbereiche verantwortlich, die in marktführenden Positionen agieren. Haniel unterscheidet zwischen 100-Prozent-Beteiligungen (CWS-boco und ELG), Mehrheitsbeteiligungen (TAKKT und Celesio) sowie Minderheitsbeteiligungen (METRO GROUP). Für die strategische und finanzielle Führung sowie Personalentwicklung ist konzernübergreifend die Holding Franz Haniel & Cie. GmbH verantwortlich. Im Jahr 2010 erwirtschaftete Haniel mit rund 58.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 27,4 Milliarden Euro.
Treibende Kraft im Ruhrgebiet
Um den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern, handelt Haniel von Beginn an vorausschauend – auch unter sozialen Gesichtspunkten. So gilt Franz Haniel (1779-1868), Enkel des Firmengründers, nicht nur als Wegbereiter der Industrialisierung im Ruhrgebiet, sondern auch als Vordenker einer gesellschaftlich verantwortlichen Unternehmensführung. Bereits im 19. Jahrhundert errichtete er unter anderem die erste werkseigene Arbeitersiedlung und etablierte eine „Unterstützungs-Casse" für kranke Arbeiter. Heute übernimmt die Familie Haniel, die über 600 Mitglieder zählt, vor allem mit der Haniel Stiftung gesellschaftliche Verantwortung.