Die Haniel Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen sowie im European Foundation Centre (EFC). Sie fühlt sich den Grundsätzen Guter Stiftungspraxis sowie den Empfehlungen für gemeinnützige Unternehmensstiftungen verpflichtet. Die zuständige oberste Aufsichtsbehörde ist die Bezirksregierung Düsseldorf.
Jedes Jahr erstellt die Haniel Stiftung einen Jahresabschluss nach den Grundsätzen des deutschen Handelsgesetzbuchs für kleine Kapitalgesellschaften. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) prüft den Jahresabschluss – bislang ohne Beanstandungen.
Gemäß ihrer Satzung konzentriert sich die Haniel Stiftung auf vier Schwerpunkte: Stipendien, Kooperationen, Veranstaltungen und Regionalförderung. Alle fünf Jahre überprüft sie gemeinsam mit externen Experten ihre Arbeit und ihre strategische Ausrichtung – so auch 2010.
Verantwortungsvoll angelegt
Das Stiftungsvermögen wächst überwiegend durch Zustiftungen des Stifterunternehmens und deren Gesellschafter. Es hat sich seit der Gründung der Haniel Stiftung 1988 verneunfacht – von 5 Millionen auf über 45 Millionen Euro. Das Kapital ist zum Großteil beim Stifterunternehmen festverzinslich angelegt. Zudem ist die Haniel Stiftung Gesellschafter des Stifterunternehmens und erhält somit eine Dividende. Darüber hinaus bildet sie Rücklagen von 200.000 Euro jährlich.

Von 1988 bis Ende 2009 hat die Haniel Stiftung fast 1.000 Projekte mit rund 16 Millionen Euro gefördert. Die jährlich verfügbaren Mittel sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und lagen 2009 bei 2 Millionen Euro. Damit gehört die Haniel Stiftung heute zu den größeren Bildungsstiftungen unter den rund 17.000 privaten Stiftungen in Deutschland.
